Das Studium in Zyklen - das Durchhaltevermögen wird getestet

June 30th, 2008

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein erstes Studium so extrem zyklisch war.
Ich beobachte bei mir und meinen Kommilitonen das Phänomen, dass wir kurz vor Schluss vom Semester alle etwas lustlos sind, überlegen, ob wir dieses Zusatzstudium nun wirklich brauchen und uns nicht doch gleich einen richtigen Job suchen. Alle fangen dann an sich gehen zu lassen und Stellenanzeigen zu lesen.
Es kommt meist dann, wenn wir besonders viel zu tun haben und eigentlich nur noch einen Deckel auf die ganzen Seminar machen müssen. Vielleicht hat das was mit der zusätzlichen Belastung zu tun, vielleicht liegt es an den Inhalten, die dann nicht mehr so neu und faszinierend sind, sondern langsam durchgekaut. Hm oder es ist die Panik vor den Semesterferien, oder die Vorfreude, dass es nur noch drei Wochen sind. Nein, es ist glaube ich ganz natürlich, dass man sich dann vom Lernen ablenkt und mit der Zahnbürste den Herd putz…. Naja, bei mir ist es auch der Entzug meines Freundes mit dem ich nur in den Semesterferien zusammenwohnen kann, das ist auch zyklisch und gegen Mitte der zwei Monate Entzug ist auch ein besonderes schwieriges Loch.
Aber ich halte weiter durch, jetzt hab ich es ja schon fast geschafft….noch 23 Tage und ich fliege!

Der Triumph der Oberflächlichkeit

June 27th, 2008

Ich lese gerade mal wieder Richard Sennett. Für alle, die ihn nicht kennen, er ist ein sehr bedeutender amerikanischer Soziologe und schreibt sehr leicht lesbare Bücher über die Entwicklung der westlichen Gesellschaft in unserer Zeit. Man muss sein Thesen nicht alle mögen, aber es lohnt sich auf jeden Fall einmal eines seine Bücher zu lesen!
Im Moment habe ich gerade “Die Kultur des neuen Kaptialismus” gelesen. Er schließt mit dem Satz:

Da die Menschen nur dann sicheren Halt in ihrem Leben finden können, wenn sie versuchen, etwas um seiner selbst willen gut zu tun, erscheint mir der Triumpf der Oberflächlichkeit in Arbeit, Schule und Politik sehr zweifelhaft.

Seine Grundthese ist, dass in den richtungsweisenden flexiblen Organisationen (was noch nicht die Mehrheit sind, aber durchaus die Meinungsführer) eine Art von Flexibilität verlangen, die unseren persönlichen Bedürfnissen widerstreben. Wenn ich seine Texte lesen kann ich sehr viel nachvollziehen. Ich habe in den letzten sechs Jahren in drei verschiedenen Städten gelebt mit einen jeweils komplett neuen Umfeld und einer neuen Aufgabe. Gut, ich bin ein junger Mensch und das ist Teil meiner Ausbildung, dass ich unterschiedliche Welten und Themen kennen lerne, aber ich kann das Bedürfnis nach einer Sinnhaftigkeit und Beständigkeit in einer ständig wandelnden Welt mit oberflächlichen Beziehungen sehr gut nachvollziehen.

Wertewandel: gesellschaftliche Verantwortung muss sich wirtschaftlich rechnen und ist keine Tugend mehr

June 21st, 2008

Gerade habe ich einen Text von Peter Imbusch zum Thema “Globalisierung, Wirtschaftseliten und soziale Verantwortung.” (In: Bemerburg, Ivonne; Niederbacher, Arne (Hrsg.): Die Globalisierung und ihre Kritik(er). Zum Stand der aktuellen Globalisierungsdebatte. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden. 2007. S. 199-214.) gelesen. Einen Aspekt möchte ich hier festhalten zu dieser ganzen Debatte, ob Unternehmen jetzt mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, weil sie jetzt damit expliziet werben. Er schreibt:

In der Blütezeit des Wohlfahrtsstaates wurde gesellschaftliche Verantwortung als eine moralische Verpflichtung betrachtet, (…) . Diese Haltung signalisiert eine Verlagerung vom eher europäischen Modell einer Solidarität der Brüderlichkeit (basierend auf wechselseitigen Erwartungen und Verpflichtungen) zum eher US-amerikanisch geprägten Modell von charity, einer Solidarität des Mitleids, beruhend auf der Gunst der Gebenden und der Dankbarkeit der Nehmenden. Diese Verlagerung ist zudem vor dem Hinterrund eines Wandels der historischen Kontextbedingungen zu sehen, nämlich der insgesamt größeren Legitmation sozialer Ungleichheiten (…) und der Betonung vor allem natürlicher und individueller Ungleichtheiten durch die Eliten. (…)
Gesellschaftliches Engagement wird heute nicht mehr aus reinem Altrunismus betrieben, sondern als eine Art Investition betrachtet, die nicht nur für die Unternehmen immer wichtiger wird, sondern sich auch rechnen muss.” (S. 211f)

Das Leben ist wie ein Spiel

June 20th, 2008

Heute haben wir im Seminar eine schöne Metapher fürs Leben durchgenommen:
Das Leben ist wie ein Spiel. Man weiß, dass es ganz viele unsichere Faktoren gibt und immer wieder etwas Unberechenbares passiert, trotzdem entwickelt man eine Strategie und ist auch enttäuscht, wenn etwas nicht funktioniert, obwohl man eigentlich ja weiß, dass immer wieder etwas Unerwartetes kommen kann.

Multimedia-Tage der HU (nachmittags)

May 21st, 2008

Am Nachmittag fand das CMS Kolloquium statt. Hierbei ging es stärker um das ganze Thema Software für die Organisation Universität, insbesondere für die Verwaltung. Für mich war spannend einmal zu sehen, wie dieses Thema Multimedia auf gesamter Organisationsebene angegangen wird. Unter dem Titel “Vernetzter Campus” stellte der Vize-Präsident für Studium und Internationales Prof. Dr. Uwe Jens Nagel eine Reihe von Ideen, die bereits als Projekte umgesetzt und manche eher noch Visionen sind, dar. Besonders lobenswert war, dass Prof. Nagel als Vertreter des Präsidiums der HU sich den ganzen Nachmittag Zeit für die Veranstaltung genommen hat und auch später noch die Diskussionsrunde moderierte. Es spricht dafür, dass das Thema eLearning zumindest im Präsidium angekommen ist, obgleich es noch nicht als Motor für Innovation in Lehre und der Organisation anerkannt wird. Schön war, dass erkannt wurde, dass es keine Alternative für die Uni gibt als sich mit dem Thema der Einführung von Software für alle Prozesse incl. Lehre gibt. Besonders spannend fand ich, dass ein “Berliner Zentrum für Hochschullehre” gegründet werden soll, indem alle Berliner Hochschulen gemeinsam Weiterbildung für ihre Mitglieder anbieten. Darauf bin ich einmal gespannt. Vielleicht gibt es vom Senat ja Gelder dafür. Generell sprechen wir hier aber von Organisationen, die mit immer weniger Geld und immer mehr Studierenden ihre Qualität verbessern müssen. Um Geld für das Thema Qualitätsverbesserung in der Lehre zu haben müssen die Prioritäten neu definiert werden.

Sehr aufschlussreich war der Vortrag des Studenten Peter Hartig, der auf die Realität der Studierenden aufmerksam gemacht hat. (Das war ein aufschlussreicher Erfahrungsbericht, keine repräsentative Studie, obwohl ich glaube, dass da nicht viel unterschiedliche Ergebnisse rauskommen würden.) Schön, dass bei so einem Anlass auch die Studenten zu Wort kamen. Die Studierenden wissen teilweise überhaupt nicht was CMS ist und was Moodle ist, obwohl sie es teilweise selbstverständlich nutzen (das kann ich bestätigen). Ein anderes Phänomen das ich beobachtet habe ist, dass die Studenten selbstverständlich davon ausgehen, dass es online Angebote und Begleitung gibt, weil sie dies in anderen Bereichen wie z. B. dem Einkaufen oder online-Banking so selbstverständlich ist. Ich persönlich bin auch verwundert, wenn es Informationen an einem “Schwarzen Brett” gibt und nicht auf einer Online-Plattform. Das ist für mich auch fast Mittelalter, aber durchaus Realität an Universitäten.
Er wies weiter darauf hin, dass das CMS mehr Marketing für ihre Leistungen machen sollte, sodass die Mitglieder der Universtität überhaupt wissen, was es alles für Services gibt. Er wies auch später in der Abschlussdiskussion darauf hin, dass sowohl die Lehrenden und Lernende eine ordentliche Einführung in Moodle bekommen sollten. Das habe ich auch beobachtet und ich werde versuchen bei unserem Studiengang fürs nächste Semester eine Einführung am Anfang zu machen. Kein Dozent hat sich bei unserem Jahrgang 10 min Zeit genommen, um Moodle mit seinen ganzen Möglichkeiten einmal vorzustellen. Ich wagen einmal zu behaupten, dass die Lehrenden das selbst auch nicht wissen.

Bei dem Vortrag über die Umfrage der Gruppe eKoKon
kam Ähnliches heraus. Meistens wird Moodle nur zur Dokumentenablage verwendet. Generell wird von den Studierenden mehr interaktive Online-Angebote gefordert, aber sie schätzen den Wert der Präsentsseminare sehr wohl. Die Ergebnisse der (nicht repräsentativen) Umfrage stehen leider noch nicht online. Ich würde einige der Ergebnisse auch in Frage stellen. Es gaben in einer offenen Frage wohl nur 30% der Studierenden an, dass sie Google nutzen. Das glaube ich nicht, ich denke das ist so selbstverständlich, dass sie es in einer offenen Frage gar nicht angeben. Spannend war auch noch, dass die Lehrenden sich eine Betreuung und Beratung auf Institutseben wünschen, nicht in einer zentralen Service Stelle. Das zeigte, dass sie beim CMS (Computer und Medienservice) mit den e-Teams auf dem richtigen Weg sind. Spannend war auch wieder das Thema Online-Communities. Dort verbringen wohl viel Studierende viel Zeit und in den offenen Kommentaren wurde die Frage aufgeworfen (wie schon am Morgen einem Vortrag über Potentiale von Facebook angeklungen war), ob man Moodle nicht mit StudiVZ verbinden könnte. Die freien Kommentare seien wohl äußerst interessant und werden teilweise auch noch veröffentlicht.

Am Ende der Veranstaltung gab es eine Abschlussdiskussion von namenhaften Vertretern aus den anderen Berliner Hochschulen. Allein die Tatsache, dass ein Austausch über das Thema eLearning über die Grenzen der einzelnen Hochschulen stattfand, ist äußerst lobenswert.
Sie kamen Anfangs zu dem Schluss, dass die Realität an den Hochschulen wohl in vieler Hinsicht ähnlich ist und dass man doch sich stärker gemeinsam darüber auseinandersetzten sollte und sich bestimmt gegenseitig bereichern könne. Es gibt teilweise auch schon Kooperationen.
Die ganze Diskussion wieder zu geben würde den Rahmen sprengen, außerdem wird es sie ja hoffentlich bald als Podcast online geben, aber dennoch möchte ich ein paar Anmerkungen hervorheben: eLearning ist noch nicht bei allen Lehrenden angekommen. Dies hat wohl auch etwas mit der starken Reformbelastung durch den Bologna-Prozess zu tun, sodass die Lehrende gar keine Zeit haben sich damit auseinander zu setzen. Auch nichts Neues war die Einschätzung, dass diejenigen, die virtuellen Instrumente in die Lehre einbauen, diejenigen sind, die sich eh über Didaktik viel Gedanken machen und technikaffin sind. Ähnliches wurde auch auf der DGfE Tagung in der Arbeitsgruppe Hochschuldidaktik geschlussfolgert. Außerdem müsse man sehr vorsichtig sein von Didaktik zu sprechen, weil die Projekte überhaupt nicht mit Mitteln ausgestattet sind, sich über so etwas Gedanken zu machen, außerdem gäbe es wohl auch keine richtige Didaktik. Das würde ich einmal in Frage stellen. Es gibt zwar keine Rezepte die immer funktionieren für eLearning (genausowenig, wie für Lehre ohne Medien), aber dass es deswegen keine eDidaktik gibt, würde ich nicht wagen zu behaupten.
Dann gab es den Vorschlag, dass die Software perfekt sei, dann würde auch die Integration automatisch besser funktionieren. Ich bezweifle, ob es ein allgemein verwendbares perfektes CMS je geben wird. Richtig, es muss funktionieren, aber dass es eine eierlegende Wollmilchsau, die für jedes Szenario geeignet ist gibt, glaube ich nicht. Meiner Meinung nach sollte man bei der Gestaltung von Blended Learning eh von den Inhalten ausgehen und das dazu passende didaktische Konzept entwerfen und nicht aufgrund der zur Verfügung stehenden Technik (quasi zum Selbstzweck) einen Kurs entwerfen.
ELearning sei wohl auch ein Motor für Innovation, dürfe jedoch nicht missbraucht werden für die seit 10 Jahren verpasste Reformierung der Administration.
Ein besonders schöner Beitrag war, dass eLearning ein Tool sei, wie die Schrift, die zur Verbesserung der Lehre sei und dass es unumgänglich sei, sich damit auseinander zu setzen.

Christian Grune warf am Ende aus dem Publikum die Frage auf, worin sie denn die Chancen und Risiken einer derartigen Zusammenarbeit sehen würden. (Ich hab mich zusammengerissen, dass ich nicht gefragt habe, warum denn da noch nicht mehr Austausch stattfindet.) Wichtig für eine Zusammenarbeit der Hochschulen sei eine Flexibilität und Freiwilligkeit in der Kooperation. Außerdem bestünde die Angst einer zu einem späteren Zeitpunkt dann evt. vom Senat aufgezwungenen Vereinheitlichung der Universitäten.

Fazit: Super, dass es diese Veranstaltung jährlich gibt. Für mich gab es viele neue, interessante Perspektiven. Ich bin einmal gespannt, was aus dem Berliner Zentrum für Hochschuldidaktik wird.

Multimedia-Tage der HU (morgens)

May 20th, 2008

Heute waren die Multimedia-Tage der HU hier in Berlin. Die Vorträge wird es (leider erst ab nächster Woche) auch online als Podcasts geben.

Gleich vorweg: es ging nicht um eine eLearning Veranstaltung, sondern um das ganze Thema Multimedia an der HU, wobei der Schwerpunt am Morgen auf jeden Fall auf dem Thema eLearning lag.

Zunächst gab es ein paar Vorstellungen von Projekten, die vom CMS gefördert wurden. Die waren alle sehr interessant, aber es ging weniger um eine tatsächliche Verwendung und didaktische Einbettung von neuen Medien, sondern eher um Websiten mit Daten, die zum zusätzlichen, selbstständigen Lernen und Forschen von Studierenden, Dozenten oder Interesssierten genutzt werden.
Sie waren sehr spannend, aber die Ideen verhaften sehr stark in den bürokratischen Strukturen der HU. Es sind “Projekte” die die Lehre nur nebenbei thematisieren, sie ergänzen die klassische Lehre, verändern sie aber nicht besonders stark, das war mein Eindruck. Es wurden meist Inhalte multimedial aufbereitet, dadurch entstehen dann neue Lehr- und Forschungsperspektiven, aber es ging nicht um die Einbettung dieser Websites in die Lehre. Aber um fair zu bleiben, die Projektleiter hatten nur 5 Min Zeit ihr Projekt vorzustellen.

Danach hat Bruce Spears einen erfrischenden Vortrag gehalten über die Integration von Wikis, Blogs und Ähnlichem in die Lehre und der Idee, wie man ohne großen Geldaufwand für teure Software oder ähnliches, bestehende, kostenlose Services für die Lehre nutzen kann und dadurch das LERNEN VERBESSERT! Es ging nicht um die Frage nach einem teurem System oder ähnlichen, sondern darum, wie man den Lernprozess verbessert. Er plädierte dafür, dass die Gelder, die für teure, institionsübergreifende Systeme eingesetzt werden (die es selbst leider in Deutschland gar nicht gibt), besser für E-Tutoren (Studierende älterer Semester) eingesetzt werden. Er sprach selbstverständlich den Lerneffekt von unmittelbare Rückmeldung auf Beiträge an, Empowerment der Studierenen … Kurz: es ging bei ihm um ein anderes Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden - eine neue Lernkultur an den Universitäten.

Ich sehe das Problem genau hier. Die HU habe ich bisher als eine äußerst bürokratische, eingefahrene, sehr hierarchische Institution erfahren, wie ein großes Schiff. Je nachdem wem man Geld in die Hand gibt und eLearning einzuführen, wird das Modell äußerst unterschiedlich ausfallen.
Ich erfahre die Strukturen bei mir am Institut für Erziehungswissenschaft als so eng, dass sie jegliche Kreativität im Keim ersticken lassen. Das was sie machen ist sehr gut, aber es lässt äußerst wenig Spielraum für Innovationen in der Lernkultur.

Im Anschluss hielt Anja Wagner, Dozentin an der FHTW vom edufuture Blog 2.0 eine Blended Learning Session über Protypen moderner Lernszenarien aus den Bereichen Web 2.0, Serious Games und Videotechologien. Dazu gibt es hier auch einen Blogeintrag ihrerseits mit allen relevanten Links und dem Drehbuch der Session. Für jemand der sich mit diesen ganzen Technologien nicht auskennt war das bestimmt sehr viel auf einmal und verwirrend. Aber Überforderung kann ja auch einen Lerneffekt haben, da sehen die Lehrenden zumindest mal, was es schon alles gibt :-) .
Besonders fand ich, dass sie über eine Veranstaltung berichtet hat, die sie komplett in Facebook macht. Im Verlauf des Tages kam das Gespräch immer wieder auf das Thema Online-Communities. In einer Befragung der Studierenden fragten diese wohl, ob man StudiVZ nicht mit Moodle verknüpfen könnte. Ich würde die Frage anders stellen: Was können wir fürs Blended oder eLearning von den virtuellen Communities lernen? Sie miteinander zu vergnüpfen ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg, weil das zu viele unterschiedliche Arten von Beziehungen miteinander vermischt werden.
Auf die Nachfrage, ob sie denn zwei Accounts bei Facebook hat, meinte sie, dass sie ihr Privates sehr strikt da raus hält und dass auch die Studierenden vorher noch keinen Account bei Facebook hatten. Deswegen meinte sie hat sie sich bewusst für Facebook entschieden und nicht StudiVZ. Die Gruppe in Facebook ist wohl auch geheim und nicht von anderen Teilnehmern zugänglich.
Die Idee finde ich spannend, obwohl ich gleichzeitig auch viele Vorbehalte habe.

Kleine Videos für die Lehre zur Einführung von Blogs und Wikis

May 20th, 2008

Von einem interessanten Vortrag heute möchte ich zwei Videos empfehlen, die sich gut in der Lehre zur Einführung der Prinzipien von Weblogs
und Wikis anbieten.
Hier gibt es noch mehr so Zeugs :-) .

Linksammlung der Zeitschrift “Weiterbildung - Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends”

May 12th, 2008

Auf dem Bildungssever gibt es hier die Links zu den Ausgaben der Fachzeitschrift “Weiterbildung”. Die aktuelle Ausgabe (2/08) handelt vom “Mehrwert Neue Medien” und die Linkliste hier ist ein kleiner Online-Kompass zum Thema Erwachsenenbildung im Netz.

Herr über die Zeit

May 12th, 2008

Ich bin im letzter Zeit vor lauter selbst initiierter Projektarbeit und Vor- und Nachbereitung meiner Seminare gar nicht mehr zum Bloggen gekommen. Es ist unglaublich wie schnell man nicht mehr Herr über seine eigene Zeit ist, sondern nur noch handelndes Objekt meines eigenen Zeitplans. Ich versuche in meinen Seminaren möglichst immer alle Texte vorher gelesen zu haben, weil ich sonst auch gar nichts verstehe und habe mir für dieses Semester einfach zu viel vorgenommen. Sie machen mir aber so viel Spaß, dass ich auch nichts weglassen möchte…. Nun ja, ich werde in den nächsten Wochen wieder mehr versuchen auszuwählen. Prioritäten setzen ist wohl das Wichtigste.

The paradox of choice

May 12th, 2008

Hier ist ein Video von Barry Schartz über unsere Welt der tausend Möglichkeiten. Unsere heutige Gesellschaft basiert auf der Tatsache, dass wir unglücklich sind, wenn wir etwas vorgeschrieben bekommen. Im Umkehrschluss sind wir glücklich, wenn wir frei wählen können. Sind wir also auch um so glücklicher, wenn wir aus mehr Möglichkeiten wählen können? Wir haben diese Idee so verinnerlicht, dass wir uns gar nicht mehr die Frage stellen, ob das überhaupt so richtig ist. Mit einer Wahlfreiheit geht auch immer ein Entscheidungszwang mit sich. Wir müssen ständig Entscheidungen treffen und vor lauter abwägen von Möglichkeiten verlieren wir die Weitsicht, oder entscheiden uns gar nicht bzw. schieben es so lange auf, bis die Entscheidung für uns gefällt wird. Glücklicher sind wir deswegen trotzdem nicht…..